
ARS NOVA COPENHAGEN ist ein dänisches, international tätiges Vokalensemble mit 12 Mitgliedern, das sich auf polyphone Chormusik der Renaissance und zeitgenössische Vokalmusik spezialisiert hat. Die Darbietungen zeichnen sich durch Präzision und Ausdrucksstärke aus und begeistern mit einem Klang, der weltweit Aufmerksamkeit erregt. Das Ensemble hat sich als eines der besten Vokalensembles der Welt etabliert und tourte im Laufe der Jahre durch mehr als 30 Länder. 2024 reiste es durch die USA (insgesamt 12 Konzerte), Deutschland und Italien. Ars Nova pflegt seit Jahren enge Kooperationen mit einer Vielzahl internationaler und dänischer Komponisten, darunter Pelle Gudmundsen-Holmgreen, Per Nørgård und Arvo Pärt. Ars Nova hat sich auf 12 Konzerte spezialisiert und ist international tätig. Zuletzt hat das Ensemble Werke von Bent Sørensen, Signe Lykke, Caroline Shaw und Galina Grigorjeva uraufgeführt. Zu den kommenden Uraufführungen zählen unter anderem Mette Nielsen, Heloise Wagner, Eoghan Desmond, Bernhard Hughes, Mathias Vestergård, Niels Rønsholt und Signe Lykke.
Ars Nova hat eine lange Liste von Alben aufgenommen, die mehrfach ausgezeichnet wurden, darunter ein Grammy für „The Little Match Girl Passion“ mit Musik von David Lang. Zu den jüngsten Veröffentlichungen des Ensembles zählen Werke von Arvo Pärt, Julia Wolfe und Caroline Shaw sowie italienische mittelalterliche Lieder von Laudario di Cortona, die für den P2 Prize 2022 als Veröffentlichung des Jahres nominiert waren, und „Crossing Borders“ (Dacapo) mit Musik von Carl Nielsen, Niels W. Gade, Vagn Holmboe, Wilhelm Stenhammer und Line Tjørnhøj. Beide Veröffentlichungen erhielten hervorragende Kritiken. 2024 erschien Caroline Shaws „How to fold the Wind“ (komponiert für Ars Nova) bei Cantaloupe, und Anfang 2025 folgte eine Aufnahme von Huang Ruos Musik für die Aufführung „Book of Mountains and Seas“.
Die in Schweden geborene Dirigentin Sofi Jeannin wird häufig für ihre schöne und ausdrucksstarke Technik sowie ihre umfassende Repertoirekenntnis über alle Genres hinweg gelobt. Sie gilt seit Langem als eine der weltweit führenden Chorspezialistinnen. Sie ist Chefdirigentin der BBC Singers und von Ars Nova Copenhagen sowie musikalische Leiterin der Maîtrise de Radio France. Von 2025 bis 2028 ist sie künstlerische Leiterin des Choeur de Radio. Neben ihren festen Ensembles ist Jeannin als Gastdirigentin weltweit sehr gefragt. Zuletzt dirigierte sie Händels Messias mit der Britten Sinfonia, Bachs Matthäus-Passion mit dem Dunedin Consort und Poulencs Stabat Mater mit dem BBC National Orchestra of Wales. Außerdem wirkte sie beim Chorfestival Tokyo Cantat mit.
(Siehe Konzertprogramm hier.)