Bjarke Mogensen, accordeon og Oslo Strygekvartet

Bjarke Mogensen gab sein internationales Debüt im Alter von 13 Jahren in einem Fernsehkonzert des ZDF als Solist mit dem Münchner Symphonieorchester. Seitdem hat er sich zu einem der vielseitigsten und profiliertesten klassischen Musiker Dänemarks entwickelt. Viele erinnern sich an ihn als Gewinner des DR-Musikwettbewerbs „Spil for livet“, wo er Zuschauer und Jury mit seinem ungewöhnlichen Instrument und seinem bemerkenswerten Talent gleichermaßen beeindruckte. 2012 schrieb er Geschichte, indem er als erster Akkordeonspieler den ersten Preis beim renommierten Solistenwettbewerb der Europäischen Rundfunkunion in Bratislava gewann. In den letzten Jahren war Bjarke Mogensen international sehr aktiv: 2024 wurde er zum P2-Künstler ernannt und 2025 erhielt er den Carl-Nielsen- und Anne-Marie-Carl-Nielsen-Ehrenpreis. Bjarke wurde auf Bornholm geboren und wuchs dort auf.
Das 1991 gegründete Oslo String Quartet zählt zu den renommiertesten und gefragtesten Kammermusikensembles Skandinaviens. 1994 unterstrich es seinen internationalen Ruf mit dem Erreichen des Finales des London International String Competition. 1999 erregten seine Gesamteinspielungen der Streichquartette von Grieg und Carl Nielsen Aufsehen, wobei die Nielsen-Einspielung vom renommierten Magazin Gramophone als „Editor’s Choice“ ausgezeichnet wurde. Dreißig Jahre künstlerisches Schaffen spiegeln sich in der Diskografie des Quartetts wider, die zahlreiche Aufnahmen mit Schwerpunkt auf skandinavischem Repertoire umfasst. Musik verschiedenster Genres, arrangiert für Streichquartett vom Cellisten des Quartetts, Øystein Sonstad, ist ein wichtiger Bestandteil seines künstlerischen Spektrums und hat zu spannenden Kooperationen und Aufnahmen geführt.
Das Quartett spielt auf Instrumenten, die ihm großzügig von der Dextra Musica Foundation zur Verfügung gestellt werden. Geir Inge Lotsberg spielt eine Violine von Giuseppe Guarneri, Filius Andr. aus dem Jahr 1703. Liv Hilde Klokk-Bryhn auf einer Thomas Balestrieri-Geige von 1759; Magnus Boye Hansen auf einer Bratsche von Matteo Gofriller aus dem Jahr 1710 und Øystein Sonstad auf einem Cello von Giovanni Battista Rogeri aus dem Jahr 1695.