20. November 2018

Text Konzert 1: Oslo Streichquartett

Oslo Streichquartett (Siehe das Programm hier)

Der Ruf des Oslo Streichquartetts als eines der vielseitigsten Quartette beruht seit seiner Gründung im Jahre 1991 auf hohem künstlerischen Niveau und Integrität.

Die Konzerte und CD-Erscheinungen des Ensembles sind oft vom Publikum und von Fachleuten äusserst positiv beurteilt worden (z.Bsp. mit dem Kritikerpreis 1999 und dem „Spielmannspreis“ 2013), und das besondere Verhältnis des Quartetts zu Beethoven hat zur Aufführung seiner sämtlichen Streichquartette geführt, in Oslo in den neunziger Jahren, während des „Beethoven-Codes“ 2006 und vor wenigen Jahren in der Jubiläumssaison 2016/17.

Zentrale lebende Komponisten werden im Programm aufgenommen zusammen mit Musik völlig anderer Gattung, und einzigartige Versionen von z.Bsp. Peer Gynt und Tosca lassen alle Erwartungen betreffend des Vermögens eines Streichquartetts bleichen.

Das Quartett hat öfters auf berühmten Bühnen gespielt, z.Bsp. der Wigmore Hall, der Carnegie Hall, am Dortmund Streichquartett-Festival, am Canary Islands Music Festival, usw. Das Quartett geniesst es jedoch ebenso sehr, in kleinen Konzertsälen oder -Räumen zu spielen, wo die Kammermusik ursprünglich zu finden war, und das Hauskonzert ist oft das vorgezogene Forum des Oslo Streichquartetts, wenn mit schweren oder modernen Werken erhöhte Ansprüche and das Publikum  gestellt werden.

Das Oslo Streichquartet besteht aus Geir Inge Lotsberg und Liv Hilde Klokk, Violinen, Magnus Boye Hansen, Bratsche und Øystein Sonstad, Cello. Alle spielen auf hervorragenden alten italienischen Instrumenten, die grosszügig von Dextra Musica zur Verfügung gestellt werden.